Schmerztherapie in Berlin Prenzlauer Berg
Wie Akupunktur Schmerzen effektiv lindern kann
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Was sind Schmerzen?
Schmerz ist per Definition eine komplexe, unangenehme Sinnes- und Gefühlsempfindung – die das Leben der Betroffenen maßgeblich bestimmen kann.
Schmerzen entstehen nicht nur durch eine körperliche Verletzung oder Entzündung, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Nerven leiten Reize aus dem Körper an das Gehirn weiter, wo sie verarbeitet und bewertet werden. Dabei spielen auch persönliche Einflüsse wie Stress, Emotionen, Erfahrungen und die aktuelle Lebenssituation eine wichtige Rolle.
Man unterscheidet zwischen akuten Schmerzen, die meist eine klare Ursache haben und eine wichtige Warnfunktion erfüllen und chronischen Schmerzen, die über einen längeren Zeitraum bestehen. Bei chronischen Schmerzen kann sich die Verarbeitung im Nervensystem verändern – der Schmerz wird dann selbst zu einer eigenständigen Belastung, auch wenn die ursprüngliche Ursache nicht mehr im Vordergrund steht.
Dieses Verständnis von Schmerz als Zusammenspiel körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren wird heute als biopsychosoziales Schmerzmodell bezeichnet und ist Grundlage moderner Schmerzmedizin.
Wie behandelt die klassische Medizin Schmerzen?
Die konventionelle Schmerztherapie orientiert sich an Ursache, Dauer und Intensität der Beschwerden. Häufig kommen medikamentöse Verfahren zum Einsatz, etwa Analgetika, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), wie Ibuprofen oder – in ausgewählten Fällen – Opioide. Ergänzend werden physiotherapeutische Maßnahmen, Bewegungstherapie sowie bei starken chronischen Schmerzen verhaltenstherapeutische Ansätze empfohlen.
Insbesondere bei chronischen Schmerzen, die das Leben stark beeinflussen, wird heute zunehmend ein multimodaler Ansatz verfolgt, der körperliche, psychische und soziale Faktoren berücksichtigt.
Wie kann Akupunktur bei Schmerzen helfen?
Die Wirksamkeit von Akupunktur ist inzwischen gut untersucht. Metaanalysen zeigen, dass Akupunktur insbesondere bei Beschwerden wie Rücken-, Nacken- oder Knieschmerzen sowie bei Kopfschmerzen und Migräne signifikant wirksamer sein kann als Scheinakupunktur oder die Standardbehandlung allein.
Aus neurophysiologischer Sicht werden durch Akupunktur unter anderem endogene schmerzhemmende Mechanismen aktiviert, die Freisetzung von Neurotransmittern wie Endorphinen beeinflusst und die zentrale Schmerzverarbeitung moduliert. Zudem kann sie muskuläre Spannung reduzieren und die lokale Durchblutung verbessern.
Schmerzverständnis in der TCM
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden Schmerzen als Ausdruck eines Ungleichgewichts im Körper verstanden. Häufig stehen sie im Zusammenhang mit einer sogenannten Stagnation des Qi – also einer Blockade funktioneller Prozesse, die für Versorgung, Bewegung und Ausgleich im Körper verantwortlich sind. Diese können durch äußere Einflüsse wie Kälte, physikalische Überlastung, Unfälle, aber auch durch innere Faktoren wie Stress oder anhaltende Anspannung entstehen.
Ziel der Behandlung ist es, diese Blockaden zu lösen und den Körper in seiner Regulation zu unterstützen. Dabei wird nicht nur der Ort des Schmerzes betrachtet, sondern der gesamte funktionelle Zusammenhang, in dem er entsteht.
Akupunktur setzt genau hier an: Durch das gezielte Setzen von Nadeln an spezifischen Punkten werden Reize gesetzt, die regulierende Prozesse im Körper anstoßen. Akupunktur kann bei akuten und chronischen Schmerzen eigenständig eingesetzt oder sinnvoll mit konventionellen Therapien kombiniert werden.
Wie ich Sie unterstützen kann
Es gibt viele verschiedene Akupunkturverfahren. Grundlage meiner Akupunkturpraxis ist die Balance-Methode nach Dr. Richard Teh-Fu Tan. Diese ist besonders effektiv und nachhaltig bei der Behandlung von Schmerzen. Bereits während der Behandlung berichten viele Patient:innen von einer Linderung ihrer Beschwerden.
Die Balance-Methode ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Schmerzen wirkungsvoll einsetzbar. Typische Beschwerden sind:
- Rückenschmerzen: ISG-Blockade, Verspannungen, HWS-Syndrom, Ischialgie
- Gelenkbeschwerden: Schmerzen in Knie, Schulter, Hüfte, Hand oder Fuß, Karpaltunnelsyndrom, Epicondylitis
- Kopfschmerzen, Migräne
- zyklus- oder verdauungsbedingte Beschwerden
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